Ehescheidung - Familienrecht - Erbrecht

Aktuelles / Blog

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen und Urteile zu den Themen Ehescheidung, Familienrecht und Erbrecht. Wir geben Tipps und nützliche Hinweise oder schreiben auch einfach mal unsere Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

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Düsseldorfer Tabelle
(Stand 1.1.2016)

Kindesunterhalt

Nettoeinkommen des Barunterhaltspflichtigen in Euro

Altersstufen in Jahren § 1612 a I BGB

 

Prozentsatz 

Bedarfskontrollbetrag 

 

 

0-5 6-11 12-17 
ab 18 
   

1.

bis 1.500

335

384

450

516

100

880 / 1.080

2.

1.501 - 1.900

352

404

473

542

105

1.180

3.

1.901 – 2.300

369

423

495

568

110

1.280

4.

2.301 – 2.700

386

442

518

594

115

1.380

5.

2.701 - 3.100

402

461

540

620

120

1.480

6.

3.101 – 3.500

429

492

576

661

128

1.580

7.

3.501 – 3.900

456

523

612

702

136

1.680

8.

3.901 – 4.300

483

553

648

744

144

1.780

9.

4.301 – 4.700

510

584

684

785

152

1.880

10.

4.701 – 5.100

536

615

720

826

160

1.980

 

ab 5.101

 

Nach den Umständen des Falles

Düsseldorfer Tabelle
(Stand 1.1.2015)

Kindesunterhalt

Nettoeinkommen des Barunterhaltspflichtigen in Euro

Altersstufen in Jahren § 1612 a I BGB

 

Prozentsatz 

Bedarfskontrollbetrag 

 

 

0-5 6-11 12-17 
ab 18 
   

1.

bis 1.500

317

364

426

488

100

880 / 1.080

2.

1.501 - 1.900

333

383

448

513

105

1.080

3.

1.901 – 2.300

349

401

469

537

110

1.280

4.

2.301 – 2.700

365

419

490

562

115

1.380

5.

2.701 - 3.100

381

437

512

586

120

1.480

6.

3.101 – 3.500

406

466

546

625

128

1.580

7.

3.501 – 3.900

432

496

580

664

136

1.680

8.

3.901 – 4.300

457

525

614

703

144

1.780

9.

4.301 – 4.700

482

554

648

742

152

1.880

10.

4.701 – 5.100

508

583

682

781

160

1.980

 

ab 5.101

 

Nach den Umständen des Falles

PRESSEMELDUNG

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen in Bezug auf Trennung und Scheidung

Stuttgart, 2. Juni 2014 – Wie läuft eine Ehescheidung grundsätzlich ab? Welche Aspekte spielen bei der Regelung von Sorgerecht, Umgangsrecht und Unterhalt bei gemeinsamen Kindern eine Rolle? Welche Kosten entstehend während des Scheidungsverfahrens und muss zwingend ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden? Was genau verbirgt sich hinter der neuen Möglichkeit der Onlinescheidung? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwalt für Ehescheidung, Familienrecht und Erbrecht aus Stuttgart in Form von ausführlichen Fachartikeln auf ihrer Internetseite zum Thema Scheidung und Erbrecht.

Fachbeitrag zum Thema „Scheidungsverfahren"
Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart und Frankfurt am Main

Welche Voraussetzungen müssen für das Scheidungsverfahren vorliegen?

Die Beantwortung dieser Frage hängt davon ab, ob der Ehepartner sich auch scheiden lassen will oder nicht.

Zunächst muss aber der Ehepartner, der einen Scheidungsantrag stellen möchte, eine Anwältin oder einen Anwalt beauftragen. Das Scheidungsverfahren kann nur durchgeführt werden, wenn mindestens ein Rechtsanwalt am Verfahren beteiligt ist und den entscheidenden Antrag beim Familiengericht stellt.

Fachbeitrag zum Thema „Scheidung und Kinder"
Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart und Frankfurt am Main

Die seelische Belastung für Kinder ist groß, wenn die Eltern sich trennen und scheiden lassen. Umso wichtiger ist es, dass man mit den Kindern darüber spricht, was sich für sie ändert und was bleibt. Wenn möglich, sollten die Kinder auf die Trennung vorbereitet werden. Jedes Elternteil sollte dem Kind erklären, warum eine Trennung der Eltern als Paar notwendig ist, dass es aber weder Vater noch Mutter verliert. Die Ehepartner sollten auf jeden Fall vermeiden, dem jeweilig anderen irgendeine Schuld zuzuweisen.

Folgende Fragen stellen sich, wenn die Eltern sich trennen:

  • Wo und mit wem werden die Kinder leben?
  • Wer hat das Sorgerecht?
  • Wie sieht es mit dem Umgangsrecht aus?
  • Wer zahlt Unterhalt und in welcher Höhe wird dieser gezahlt?

Fachbeitrag zum Thema „Vermögensaufteilung bei Scheidung"
Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart und Frankfurt am Main

Wie erfolgt die Vermögensauseinandersetzung zwischen den Ehegatten im Fall der Scheidung?

Für die Vermögensaufteilung zwischen Eheleuten anlässlich der Scheidung, kommt es zunächst darauf an, welcher Güterstand gewählt wurde.

Es stellen sich daher folgende Fragen: Haben die Ehegatten einen Ehevertrag abgeschlossen? Wenn ja, welcher Güterstand wurde gewählt? Ist ein Ehevertrag über Gütertrennung oder Gütergemeinschaft geschlossen worden?

Fachbeitrag zum Thema „Lottogewinn und Scheidung"
Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart und Frankfurt am Main

Partizipiert der seit langem getrennt lebende Ehepartner an dem erzielten Lottogewinn des anderen Ehepartners?

Diesem Problem musste sich der Bundesgerichtshof (BGH) stellen und mit Beschluss vom 16.10.2013 eine Entscheidung treffen, nachdem das Amtsgericht die Frage zuvor bejaht, das Oberlandesgericht Düsseldorf aber die Frage verneint hatte.

Fachbeitrag zum Thema „Worauf muss ich nach der Trennung achten"
Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart und Frankfurt am Main

Auch wenn die Ehepartner es sich am Anfang ihrer Ehe nie hätten träumen lassen, lässt sich manchmal eine Trennung und Scheidung nicht vermeiden.

Was sollte also beachtet werden, damit aus dem Scheitern der Beziehung trotzdem keine persönliche und finanzielle Katastrophe wird.

Fachbeitrag zum Thema „Scheidung und Immobilie"
Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart und Frankfurt am Main

„Was wird aus der Immobilie, wenn die Ehepartner sich scheiden lassen?“

Die Beantwortung der Frage hängt entscheidend davon ab, ob einem Ehepartner die Immobilie allein gehört, ob sie bereits vor der Ehe oder während der Ehe dem Vermögen zugeflossen ist, ob sie aus einem Nachlass hervorgegangen ist oder von den Ehepartnern gemeinsam gekauft wurde.

Wichtig ist zunächst, dass grundsätzlich das Vermögen, welches jeder Ehegatte mit in die Ehe gebracht hat, weiterhin seinem Vermögen zugeordnet wird. Auch das Vermögen, welches er während der Ehe erwirtschaftet, wird seinem Vermögensstamm zugerechnet. Dazu gehören auch Erbschaften oder Schenkungen, die der Ehegatte während der Ehe erhält. Erbt ein Ehegatte von seinen Eltern z.B. eine Immobilie, so wird diese seinem Anfangsvermögen und nicht seinem Zugewinn während der Ehe zugerechnet.