Ehescheidung - Familienrecht - Erbrecht

Aktuelles / Blog

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen und Urteile zu den Themen Ehescheidung, Familienrecht und Erbrecht. Wir geben Tipps und nützliche Hinweise oder schreiben auch einfach mal unsere Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

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Fachbeitrag von Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart

Beim Thema Erbe und Testament ist einiges zu beachten. Für Ehegatten gibt es unterschiedliche Formen, wie sie ihren Nachlass regeln können. Und der Gesetzgeber hat auch nahe Verwandte unter den Schutz des Erbrechts gestellt, so dass bei der Ausgestaltung des Letzten Willens z.B. Erbansprüche von Eltern und Kindern beachtet werden müssen.

Im Folgenden finden Sie einen ersten Überblick über gesetzliche Vorgaben und Gestaltungsmöglichkeiten im Ehegattenerbrecht.

Fachbeitrag von Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart

Auch wenn viele Menschen am Anfang ihrer Ehe davon ausgehen, den „Bund fürs Leben“ geschlossen zu haben, so werden doch immer öfter auch langjährige Ehen geschieden.

Eine große Rolle spielen bei einer Trennung im Alter das gemeinsam erwirtschaftete Vermögen, der Versorgungsausgleich und der Unterhalt. Was sollten Scheidungswillige beachten, damit aus dem Scheitern der Beziehung im Alter keine persönliche und finanzielle Katastrophe wird?

Übersicht Kindergeld 2002 - 2018

Zeitraum

1. Kind

2. Kind

3. Kind

4. Kind und jedes weitere

ab 01.01.2002 154 € 154 € 154 € 179 €
ab 01.01.2009 164 € 164 € 170 € 195 €
ab 01.01.2010 184 € 184 € 190 € 215 €
ab 01.01.2015 188 € 188 € 194 € 219 €
ab 01.01.2016 190 € 190 € 196 € 221 €
ab 01.01.2017 192 € 192 € 198 € 223 €
ab 01.01.2018 194 € 194 € 200 € 225 €

 

Quelle: Bundesgestzblatt Jahrgang 2016 I, Art 12 u. 13  vom 20.12.2016, Seite 3000 ff.
Alle Angaben ohne Gewähr.

Die Adoption eines Stiefkinds ist nur in einer Ehe oder eingetragenen Lebenspartnerschaft möglich. Dies stellte nun der Bundesgerichtshof fest. In einer Partnerschaft ohne Rechtsbindung sieht das Gesetz eine Adoption durch den Partner nicht vor (Beschluss des BGH, Az: XII ZB 586/15).

 

Düsseldorfer Tabelle
(Stand 1.1.2017)

Kindesunterhalt

Nettoeinkommen des Barunterhaltspflichtigen in Euro

Altersstufen in Jahren § 1612 a I BGB

 

Prozentsatz 

Bedarfskontrollbetrag 

 

 

0-5 6-11 12-17 
ab 18 
   

1.

bis 1.500

342

393

460

527

100

880 / 1.080

2.

1.501 - 1.900

360

413

483

554

105

1.180

3.

1.901 – 2.300

377

433

506

580

110

1.280

4.

2.301 – 2.700

394

452

529

607

115

1.380

5.

2.701 - 3.100

411

472

552

633

120

1.480

6.

3.101 – 3.500

438

504

589

675

128

1.580

7.

3.501 – 3.900

466

535

626

717

136

1.680

8.

3.901 – 4.300

493

566

663

759

144

1.780

9.

4.301 – 4.700

520

598

700

802

152

1.880

10.

4.701 – 5.100

548

629

736

844

160

1.980

 

ab 5.101

 

Nach den Umständen des Falles

Düsseldorfer Tabelle
(Stand 1.1.2016)

Kindesunterhalt

Nettoeinkommen des Barunterhaltspflichtigen in Euro

Altersstufen in Jahren § 1612 a I BGB

 

Prozentsatz 

Bedarfskontrollbetrag 

 

 

0-5 6-11 12-17 
ab 18 
   

1.

bis 1.500

335

384

450

516

100

880 / 1.080

2.

1.501 - 1.900

352

404

473

542

105

1.180

3.

1.901 – 2.300

369

423

495

568

110

1.280

4.

2.301 – 2.700

386

442

518

594

115

1.380

5.

2.701 - 3.100

402

461

540

620

120

1.480

6.

3.101 – 3.500

429

492

576

661

128

1.580

7.

3.501 – 3.900

456

523

612

702

136

1.680

8.

3.901 – 4.300

483

553

648

744

144

1.780

9.

4.301 – 4.700

510

584

684

785

152

1.880

10.

4.701 – 5.100

536

615

720

826

160

1.980

 

ab 5.101

 

Nach den Umständen des Falles

Düsseldorfer Tabelle
(Stand 1.1.2015)

Kindesunterhalt

Nettoeinkommen des Barunterhaltspflichtigen in Euro

Altersstufen in Jahren § 1612 a I BGB

 

Prozentsatz 

Bedarfskontrollbetrag 

 

 

0-5 6-11 12-17 
ab 18 
   

1.

bis 1.500

317

364

426

488

100

880 / 1.080

2.

1.501 - 1.900

333

383

448

513

105

1.080

3.

1.901 – 2.300

349

401

469

537

110

1.280

4.

2.301 – 2.700

365

419

490

562

115

1.380

5.

2.701 - 3.100

381

437

512

586

120

1.480

6.

3.101 – 3.500

406

466

546

625

128

1.580

7.

3.501 – 3.900

432

496

580

664

136

1.680

8.

3.901 – 4.300

457

525

614

703

144

1.780

9.

4.301 – 4.700

482

554

648

742

152

1.880

10.

4.701 – 5.100

508

583

682

781

160

1.980

 

ab 5.101

 

Nach den Umständen des Falles

PRESSEMELDUNG

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen in Bezug auf Trennung und Scheidung

Stuttgart, 2. Juni 2014 – Wie läuft eine Ehescheidung grundsätzlich ab? Welche Aspekte spielen bei der Regelung von Sorgerecht, Umgangsrecht und Unterhalt bei gemeinsamen Kindern eine Rolle? Welche Kosten entstehend während des Scheidungsverfahrens und muss zwingend ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden? Was genau verbirgt sich hinter der neuen Möglichkeit der Onlinescheidung? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwalt für Ehescheidung, Familienrecht und Erbrecht aus Stuttgart in Form von ausführlichen Fachartikeln auf ihrer Internetseite zum Thema Scheidung und Erbrecht.

Fachbeitrag zum Thema „Scheidungsverfahren"
Rechtsanwältin Lübke-Ridder, Stuttgart und Frankfurt am Main

Welche Voraussetzungen müssen für das Scheidungsverfahren vorliegen?

Die Beantwortung dieser Frage hängt davon ab, ob der Ehepartner sich auch scheiden lassen will oder nicht.

Zunächst muss aber der Ehepartner, der einen Scheidungsantrag stellen möchte, eine Anwältin oder einen Anwalt beauftragen. Das Scheidungsverfahren kann nur durchgeführt werden, wenn mindestens ein Rechtsanwalt am Verfahren beteiligt ist und den entscheidenden Antrag beim Familiengericht stellt.